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Mögliche Symptome einer Latexallergie

Luftballons bestehen aus Naturkautschuklatex, der aus dem Milchsaft des Gummibaums Hevea Brasiliensis gewonnen wird. Dieser Milchsaft enthält naturgemäß verschiedene Proteine und Polypeptide, von denen ein Teil allergenes Potenzial besitzt.

Die BfR-Empfehlung XXI zu Bedarfsgegenständen aus Natur- und Synthesekautschuk sieht für Luftballons vor, den Gehalt an löslichen, allergenen Proteinen auf ein technisch erreichbares Minimum zu reduzieren. Durch aufwendige Waschprozesse während der Ballonherstellung senken wir den Proteingehalt entsprechend und halten dabei regelmäßig sogar den strengeren Grenzwert ein, der für medizinische Handschuhe gilt. Eine vollständige Entfernung der Proteine ist jedoch nicht möglich.

Menschen mit bekannter Latexallergie sollten deshalb einen großen Bogen um dieses Produkt machen. Auf allen Verkaufspackungen weisen wir explizit auf die Allergiegefahr hin. Oft bestehen auch Kreuzallergien zu bestimmten Obstsorten, Nüssen etc.

Sollten sich eines oder mehrere dieser Symptome nach Kontakt mit einem Latexballon auftreten, entfernen Sie den Ballon umgehend und suchen Sie – insbesondere bei Atembeschwerden oder Schwellungen im Rachenraum – unverzüglich ärztliche Hilfe auf beziehungsweise verständigen Sie den Notruf.